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Erstinstallation bei Linux-Receivern

Viele meiden den Kauf eines Linux-Receivers, da sie die gebotene Funktionsvielfalt und die Vielzahl der Einstellungsmöglichkeiten und Plugins entweder nicht benötigen oder damit schlichtweg überfordert sind. Dabei sind die für den TV-Empfang via Satellit, Kabel und DVB-T2 geeigneten Enigma2-Boxen von Dream Property, GigaBlue, Vu+ und Co. in der Bedienung oftmals weniger kompliziert als gedacht und bieten meist nicht zu unterschätzende Vorteile gegenüber herkömmlichen und proprietären Boxen wie beispielsweise dem Sky Q Receiver. Zu den Vorzügen der heutzutage standardmäßig Ultra HD/4K und in vielen Fällen ebenso HDR und HLG unterstützenden Linux-Receiver gehören etwa Mediaplayer, unbeschwertes und restriktionsfreies Aufnehmen auf USB-Speicher, interne Festplatten oder Netzwerkfestplatten (NAS), CI-Schnittstellen und Kartenleser für den Empfang verschlüsselter Programminhalte USB-Schnittstellen, Bild-in-Bild-Funktionen, Netzwerk-Skills dank DLNA/UPnP-Unterstützung, HbbTV und mehr. Damit es nicht bereits an der Erstinstallation der erweiterbaren Enigma2-Receiver scheitert, zeigen wir am Beispiel der Dreambox One Ultra HD mit Newnigma2-Image im Folgenden, wie sich die Linux-Boxen schnell und einfach einrichten lassen und erläutern alles Wissenswerte zu Bildeinstellung, Tuner-Konfiguration und Kanallisten.

 

Schritt 1: Box einschalten und Videomodus wählen

Nach dem Anschluss an das Stromnetz und der Verbindung mit dem eingeschalteten Fernseher wird die Box über den Standby- oder den Netzschalter eingeschaltet und den Anweisungen des Installationsassistenten gefolgt. Zum jeweils nächsten Schritt gelangen Anwender durch Drücken der OK-Taste der Fernbedienung und zurück mit der Zurück-Taste. Je nach TV-Gerät wird nun die Bildauflösung eingestellt und mit OK bestätigt. Für 4K-Geräte eignet sich die Einstellung 2160p, Full HD-TVs beherrschen 1080p. Die folgenden Schritte sind bei Linux-Receivern im Allgemeinen ähnlich, können aber natürlich von Gerät zu Gerät, von Image zu Image und von Hersteller zu hersteller abweichen.

 

Schritt 2: Bildwiederholungsrate einstellen

Anschließend wird die Bildwiederholfrequenz eingestellt. Je höher diese eingestellt ist, desto flimmerfrier und flüssiger erfolgt die Bilddarstellung. Hier ist auch auf die Unterstützung durch das TV-Gerät zu achten. Wir wählen Automatic („Automatisch“) und bestätigen die Auswahl mit OK.

 

Schritt 3: Sprache auswählen

Danach wird die gewünschte Menüsprache gewählt. Die Auswahl wird, wie auch die anderen Einstellungen, mit der OK-Taste der Fernbedienung bestätigt.

 

Schritt 4: Tuner konfigurieren

Nun folgt die Konfiguration der Tuner. Im Falle unsere Dreambox One mit Twin-Sat-Tuner stellen wir zuerst den Tuner A1 ein. Wir beziehen die beiden Satellitenpositionen Astra 19,2° Ost ud Eutelsat/Hotbird 13° Ost per DiSeqC und stellen dementsprechend die Konfiguration auf einfach, den Modus auf DiSEqC A/B, die Ports A und B auf jeweils eine der beiden Sat-Positionen und die beiden unteren Werte lassen wir unverändert bei an (Spannung und 22 Hhz setzen) und aus (DiSEqC nur bei Sat-Wechsel senden). Für den darauffolgenden Tuner A2 stellen wir die gleichen Werte ein und bestätigen die Einstellungen mit OK.

 

Schritt 5: Kanallisten wählen

Im Anschluss können für Astra 19,2° Ost ud Eutelsat/Hotbird 13° Ost recht gut sortierte Standard-Kanallisten geladen werden. Die gewünschten Listen sind mit den Pfeiltasten (rechts und links) der Fernbedienung jeweils zu aktivieren und auch hier geht es per OK-Taste weiter zum nächsten Schritt.

 

Schritt 6: Jugendschutz/Kindersicherung (de)aktivieren

Im Anschluss wird der Jugendschutz je nach Bedarf aktiviert oder deaktiviert.

 

Schritt 7: Automatischen Standby einstellen oder deaktivieren

An dieser Stelle kann eingestellt werden, ob und gegebenenfalls nach wie vielen Stunden Receiver-betrieb ohne dass eine Taste der Fernbedienung gedrückt wurde, die Box in den Standby gehen soll.

 

Schritt 8: Benutzermodus einstellen

Anschließend ist noch der Benutzermodus zu wählen, wobei zwischen Einfach, Fortgeschritten und Experte zu unterscheiden ist. Für Linux-Einsteiger ist Einfach empfehlenswert, mit Fortgeschritten lassen sich die grafische Benutzeroberfläche und das Verhalten der Dreambox beziehungsweise des Linux-Receivers einstellen und der Experten-Modus erlaubt sämtliche Anpassungsmöglichkeiten und ist eher den erfahrenen Linux-Nutzern zu empfehlen.

 

Schritt 9: Zeitzone einstellen

Hier wird die jeweilige Zeitzone eingestellt. Die Uhrzeit stellt der Receiver bei einer Sat- oder Ethernet-Verbindung automatisch ein. Weiter geht es auch hier mit OK.

 

Schritt 10: Einstellungen für automatische Aktualisierungen tätigen

In einem letzten Schritt kann eingestellt werden, ob und zu welchen Zeitpunkten nach Aktualisierungen der Betriebssoftware suchen soll, etwa wöchentlich oder bei jedem Start etc.

 

Schritt 11: Automatischer Sendersuchlauf (optional)

Danach ist die eigentliche Ersteinrichtung abgeschlossen und es kann optional ein automatischer oder manueller Sendersuchlauf durchgeführt werden. Dieser ist empfehlenswert, falls die Senderausbeute erhöht werden soll, da die heruntergeladenen Kanallisten unter Umständen nicht auf dem neuesten Stand sind oder nicht alle verfügbaren Sender beinhalten.

 

Schritt 12: Suchlauf durchführen und fernsehen

Falls ein automatischer Sendersuchlauf durchgeführt werden soll, wird der Punkt mit OK bestätigt und der Suchlauf für den gewünschten TV-Empfangsweg ausgewählt. Der Sendersuchlauf wird nach der Auswahl mit OK gestartet und abgewartet. Für die Suche auf den beiden Orbitalpositionen Astra 19,2^Ost und Eutelsat/Hotbird 13° Ost kann es je nach Linux-Receiver durchaus bis zu 15 Minuten dauern. Nach dem Suchlauf wird das Ende und die zahl der gefundenen Sender angezeigt und mit der OK-Taste gelangt man zum regulären Receiver-Betrieb.

 

 

 

Quelle: Satvision

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