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Dreambox Two Ultra HD Exklusiv Test

Was lange währt wird gut? Dream Property bringt aller Voraussicht nach Anfang Juli mit gut sechsmonatiger Verspätung die Dreambox Two Ultra HD auf den Markt. Der Twin-DVB-S2X-Receiver, der für 289,– Euro erhältlich sein soll, verfügt über einen schnellen Sechskern-Prozessor S922X von Amlogic mit 53.000 DMIPS Leistung, USB-Ports für USB-Festplatten und bringt im Gegensatz zur kleineren UHD-Schwester der Dreambox One Ultra HD eine CI-Schnittstelle für verschlüsselte Programminhalte sowie ein Farbdisplay mit. Des Weiteren werden mit der 4K-Linux-Box VoD-Dienste wie Netflix, Prime und Disney+ möglich und es lassen sich unter anderem Enigma2-Images ebenso wie Android und CoreELEC für Kodi booten. Wir haben noch vor dem Release ein Vorseriengerät der neuesten Dream-Schöpfung mit integriertem Kartenleser und ohne FBC-Technologie exklusiv vorab unter die Lupe genommen und getestet.

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Mit der neue Bluetooth-Fernbedienung soll die Linux-Box 289,– Euro kosten und mit IR-RCU rund 10,– Euro weniger. Ob Dream Property ebenso eine Combo-Variante der Twin-DVB-S2X-Box mit je einem Tuner für DVB-S2X und DVB-T2/C geplant hat, kann unserem exklusiven Testbericht entnommen werden. Darin tragen wir außerdem alles Wichtige zu den Unterschieden von Dreambox One und Dreambox Two hinsichtlich der Ausstattung und des Preises zusammen. Was zum Testzeitpunkt noch nicht funktionierte und womit in Zukunft zu rechnen ist – Stichwort Netflix, Prime, Disney+, Sky Go und Co. –, kann ebenfalls in unserem ausführlichen Exklusiv-Test nachgelesen werden.

 

Dreambox One Receiver für Ihren bevorzugten TV-Empfang

Bei der neuesten Dreambox-Generation rund um die One und die Two setzt Dream Property – anders als noch bei den vorherigen Dreamboxen DM900 ultra HD und DM920 ultra HD – auf Amlogic- anstelle von Broadcom-Chipsätzen. Der verbaute Amlogic-Chip S922X verfügt über den Quad-Core-Prozessor A73 plus Dual A53 und liefert 53.000 DMIPS sowie 16 Gigabyte Flash-und zwei Gigabyte RAM-Speicher. Alles Weitere Wissenswerte zum Gehäuse, zur Materialverarbeitung sowie zur Hardware und zur gebotenen Performance hält unsere exklusive Review bereit. Darin nehmen wir die Box ebenso buchstäblich auseinander und gewähren eine exklusive Innenansicht unter die Haube des smarten Twin-Receivers für den Satellitenempfang.

 

Die Dreambox Two Ultra HD ist ausschließlich in Schwarz erhältlich und soll nach den Angaben von Dream Property Anfang Juli auf den Markt kommen.Mit Bluetooth Fernbedienung (RCU BT) kostet die Variante mit fest verbautem Twin DVB-S2X Tuner 289,- Euro, mit IR Fernbedienung vorraussichtlich rund zehn Euro weniger.Zum Vergleich:Die Dreambox One kostet aktuell rund 240,- Euro. Für einen Aufpreis von aktuell rund 50,- Euro erhält der Käufer einer Two also einen CI Schacht für Pay TV Module sowie ein Farb Display zusätzlich.Eine Two Variante mit DVB-C/T2 Tuner für Kabel TV und terrestrisches Antennenfernsehen ist vorerst nicht geplant.Für die One ist hingegen eine Combo Variante (DVB-S2X und DVB-C/T2 Tuner) verfügbar.Im Lieferumfang der Two befinden sich neben einer Kurzanleitung die Fernbedienung ,ein HDM Kabel sowie ein externes 12 V Netzteil, Batterien (2x Typ AAA) für die Fernbedienung liegen leider nicht bei. Zum Einsatz kommt wie bei der Dreambox One Ultra HD das Betriebssystem DreamOS 2.6. Wie schon bei der kleinen Schwester wird zudem für die Two erwartet, dass diese ebenso in Android 9, Debian Linux oder CoreELEC für Kodi gebootet werden kann. Getestet haben wir die Dreambox Two mit einem Orginal Experimental Image, das uns für den Test exklusiv von Dream Property zur Verfügung gestellt wurde. Dader Erweiterungsfeed zum Testzeitpunkt noch nicht online war und ebenso alternative Images wie Newnigma2 oder Dream Elite für die Two noch nicht vorhanden waren, konnten wir Features wie Aufnahme und die CI Funktion ebenso wie die VoD Portale Netflix und Co leider noch nicht testen, denn wie bei Dreamboxen üblich lassen sich die Funktionen nur mit alternativen Images beziehungsweise Plugin Erweiterungen wie dem Mediaportal nutzen. Aus diesem Grund verzichten wir vorerst auf eine Bewertung sowie den Modul und VoD Check und reichen diese in einer späteren Ausgabe nach, sobald uns ein Gerät aus der Serienproduktion vorliegt. An der Implentierung von Disney+ und Sky Go wird nach uns vorliegenden Informationen bereits gebastelt. Die Dienste sollen zukünftig ebenfalls auf der Box laufen.

 

Zu den weiteren Highlights der UHD-Box gehören die Unterstützung von HDR10 und HLG sowie integriertes WiFi der Standards 802.11 a/b/g/n/ac (2x2 MIMO) und Bluetooth 5.0. Weitere Höhepunkte sind die eingangs erwähnte CI-Schnittstelle und das 1,6”-Farbdisplay. Wie gut es auflöst und sich aus der Sofa-Entfernung ablesen lässt, darüber berichten wir in unserem ausführlichen Test.

 

Schnittstellen sind bei der Dreambox Two für USB 2.0 und 3.0, Gigabit-LAN, HDMI 2.0 sowie optisches S/PDIF gegeben. Zudem können Abo-Smartcards und eine SD-Karte angedockt werden. Der Twin-Sat-Tuner verfügt über Multistream und S2X-Modulation

 

Im Test messen wir wie gewohnt die Umschalt- und Bootzeiten und prüfen, wie schnell die Box im Alltag zu bedienen ist. Den Stromverbrauch und die Temperaturentwicklung im Dauerbetrieb nehmen wir ebenfalls genau unter die Lupe.

 

 

Die Box bietet den üblichen Linux-Komfort und damit zahlreiche Möglichkeiten den Funktionsumfang Dank zahlreich vorhandener kostenloser Plugins bietet sich bei der Dreambox Two die Möglichkeit, wie bei Linux-Receivern üblich, den Funktionsumfang erheblich zu erweitern und etwa Senderlisten bequem zu exportieren und am PC zu bearbeiten. Zu den Funktionen zählen unter anderem HbbTV, IPTV via Stalker-Plugin, Serientimer oder Schnittfunktionen für Aufnahmen. Was davon schon bei unserem Vorserienmodell funktionierte und wie sich die Box in der Praxis präsentierte, ist unserem ausführlichen Exklusiv-Test zu entnehmen.

Dreambox Two Ultra HD – Front

Die Kunststoff-Front ist zweigeteilt und bietet links die Möglichkeit, eine Abokarte und daneben eine SD-Karte anzudocken. Rechts ist das mit 240 × 80 Pixeln auflösende 1,6"-LC-Farbdisplay angebracht, das sich aufgrund der kleinen Größe aus Sofa-Entfernung kaum mehr gut ablesen lässt. Die Standby-Taste befindet sich über dem Display auf der Gehäuseoberseite.

 

Dreambox Two Ultra HD – Fernbedienung

Die Bluetooth-Fernbedienung „Dreambox RCU-BT“, die auch schon bei der Dreambox One zum Einsatz kommt, liegt gut in der Hand und verfügt über ausreichend kontrastreich beschriftete Tasten mit gutem Druckpunkt. Der Ring um die Mode-Taste leuchtet, sobald eine beliebige Taste gedrückt wird. Die Reichweite des Signalgebers ist mit mindestens sieben Metern ohne direkten Sichtkontakt zur Box sehr komfortabel. Mit den Farbtasten lassen sich unter anderem HbbTV und Erweiterungsmenüs aufrufen.

 

Dreambox Two Ultra HD – Innenansicht

Ein Blick ins Innere der Box zeigt den mittig angeordneten CI-Schacht (1) sowie den eingebauten Kartenleser (2) links. Der kompakte Twin-DVB-S2X-Tuner (3) ist oben rechts zu sehen, die Anschlüsse entsprechend links daneben. Der schnelle Amlogic-Prozessor (4) und der SD-Kartenleser befinden sich unter der oberen Platine.

 

Dreambox Two Ultra HD – Multi-EPG

Der Multi-EPG des Werks-Images lässt sich in einem Erweiterungs-Menü (blaue Taste der Fernbedienung) auswählen und zeigt ja nach Sender Standard-SI-Daten für die nächsten sieben bis 28 Tage an. Timer können gesetzt werden und das TV-Bild läuft im Hintergrund weiter.

 

Dreambox Two Ultra HD – HbbTV – Mediatheken

Die HbbTV-Funktion ist ab Werk implementiert und aktiviert. Mit der roten Taste der Fernbedienung („Red Button“) werden zunächst binnen weniger Sekunden die Inhalte geladen und nach abermaligem Drücken derselben Taste öffnet sich die Mediatheken-Seite des eingeschalteten Senders.

 

Dreambox Two Ultra HD – Rückseite

Die Rückseite bietet neben dem fest verbauten Twin-Sat-Tuner (DVB-S2X) einen Schacht (ohne Auswurftaste) für ein Common Interface Modul, einen optischen Audio-Ausgang (S/PDIF) und Schnittstellen für Gigabit-Ethernet, HDMI 2.0 sowie USB 2.0 plus 3.0. Der Anschluss für das externe 12 V-Netzteil sowie ein Netzschalter sind ebenfalls an Bord. Trotz der kompakten Abmessungen der Box lassen sich die Anschlüsse gut erreichen. Werden CI-Module eingesetzt, sind flache HDMI-Stecker (ohne Schraube) erforderlich.

 

Dreambox Two Ultra HD – dream Player

Tablet-PC und Smartphone; Version 9.1.2 mind. Android-Version 4.1. Mit der App „dream Player“ oder anderen kostenlosen Apps für E2-Receiver, etwa „Vu+ Player“, können das TV-Programm oder Aufnahmen vom Receiver auf mobile Android-Geräte gestreamt werden. Für EPG-Informationen steht die kostenlose App „dream Player“ bereit. Vergleichbare Apps für iOS-Geräte sind die kostenlose App „e2Remote Lite“ oder die für 7,99 Euro verfügbare „e2Remote Pro“. Mehr zum Thema Streaming-Apps findet sich in SATVISION Ausgabe 05/2019 und online unter satvision.de.

 

Verarbeitung

Das Gehäuse der Dreambox Two besteht wie das der One aus Aluminium. Die schlichte, zweigeteilte Front mit dem eingebautem 1,6 Farb LC Display ist aus Kunststoff gefertigt. Bei unserem exklusivem Vorserienmodell war die Verarbeitung bereits ohne Fehl und Tadel, lediglich die Farbgebung des Gehäuses kann sich nach Dream Angaben noch um Nuancen ändern. Die Box steht rutschfest auf vier gummierten Standfüßen und lässt sich dank ihrer kompakten Abmessungen von 17,3 x 3,5 x 11,3 Zentimetern (B x H x T) prima im TV Mobiliar unterbringen. Auf Wunsch kann die Box sogar hinter dem TV oder im TV Schrank versteckt aufgestellt werden, da dank der Bluetooth Fernbedienung kein direkter Sichtkontakt zur Box erfoderlich ist. Das Alu Gehäuse behielt im Dauer TV Betrieb einen kühlen Kopf und erwärmte sich nur moderat auf durchschnittlich rund 20 C. Das recht klein geratene Display zeigt den Sender, den Sendungsfortschritt sowie Zusatzinformationen wie die Menüpunkte an, ist angesichts der Abmessungen jedoch  je nach angezeigtem Inhalt aus Sofa Entfernung nur mit Mühe abzulesen. Die Auflösung des Displays ist mit 240 x 80 Bildpunkten immerhin aktzeptabel.

Ausstattung

Die Ausstattung besticht durch den schon bei der One flott performenden Amlogic Chipsatz samt Sechskern Prozessor und 53.000 DMIPS Leistung, der auch bei der Two in der Praxis für einen reibungslosen Betrieb und schnelle Reaktionszeiten innerhalb des DreamOS 2.6 sorgen. Auch die HbbTV Funktion lädt schnell und liefert binnen weniger Sekunden die Mediathek Seiten der TV Sender. Der üppige Flashspeicher von 16 Gigabytes überzeugte uns bei der Dreambox Two gleichermaßen und lässt, wie bereits bei der kleineren Schwester unter Beweis gestellt , auf ebenso reibungslose Nutzung von Netflix, Prime und Co. hoffen. Ins Internet gebracht wird die Box via Gigabit-LAN oder per intregriertem Dualband-WLAN (802.11a/b/g/n/ac). Bluetooth ist in der Version 5.0 an Bord und erlaubt neben der gut funktionierenden Steuerung per Bluetooth Signalgeber ebenso die Koppelung mit geeigneten Kopfhörern oder Tastaturen, die eventuelle Passwort oder Browser Eingaben etc erleichtern.

Ersteinrichtung und tägliche Bedienung

Die einfache Ersteinrichtung ging binnen wenigen Minuten über die Bühne. Es lassen sich Standard Kanal-listen für Astra 19,2 Ost und Hotbird 13 Ost laden oder ein Sendersuchlauf durchführen, der im Test für beide Orbitalpositionen zusammen gut 30 Minuten dauerte und 2.866 TV-und Radiosender fand. Die exportierbaren Senderlisten lassen sich mit kostenloser Software wie dreambox EDIT bequem am PC bearbeiten. der EPG mit Standard SI Daten für bis zu 28 Tage im Voraus ist im Orginal Image übersichtlich strukturtiert und bietet verschiedene Ansichten (Einzel und Multi). Die Benutzeroberfläche lässt sich mit alternativen Skins anpassen und darüber hinaus sind zahlreiche weitere Anpassungen, etwa die Belegung bestimmter Tasten der Fernbedienung möglich.    

Aufnahme und Pay TV

Bei der Dreambox One lässt sich mit Aufspielen alternativer Images und unter Zuhilfenahme von Plugins wie dreamciplus oder ähnlichen Erweiterungen restriktionsfrei auf USB Datenträger und SD Karten aufnehmen und die offiziellen CI+ Module von HD+ und Co.betreiben  sowie der eingebaute Kartenleser für Pay TV Inhalte nutzten, um darin Abokarten zu verwenden. Für die Dreambox Two erwarten wir selbiges und sobald uns ein Seriengerät sowie die entsprechende Software vorliegen, werden wir die Box gleichfalls in diesen Disziplinen testen.  

Netzwerk und Internet

Im Netzwerk erlaubt die Two beispielsweise die Bereitstellung des Live Programms oder von Aufnahmen für andere Linux Receiver oder für Smartphones und Fire TV Devices, wobei pro Stream ein Tuner belegt wird. Darüber hinaus lässt sich die  Box per DLNA/UPnP als Server und Client für eigene Multimedia Inhalte nutzen. Im Test gab die Box bereits mit dem vorinstalliertem Mediaplayer und dem Bildbetrachter die gängigsten Container Formate reibungslos wieder.  

Bild und Tonqualität

Die Bildqualität ist einwandfrei und HD sowie UHD Programme bis zu einer Auflösung von 2.160p werden farbecht  sowie scharf und mit sauberen Konturen wiedergegeben. SD Programme skaliert die Box ordentlich hoch. Bei UHD/HDR Videos von USB Speichern lieferte die Dreambox Two ebenfalls beste Bilder mit sehr guten Kontrasten und authentischer Farbdarstellung. Bei der Audiowiedergabe wurde ein verzerrungs sowie rauschfreier Ton geboten.

Geschwindigkeit und Stromverbrauch

Die Umschaltzeiten sind mit gut einer Sekunde bei SD Programmen sowie durchschnittlich 1,5 Sekunden beim Wechsel zwischen HD Sendern angenehm kurz. Gleiches gilt für die Bootzeiten aus dem Deep Standbye, der nur 0,1 Watt verbraucht, sowie aus dem Netzaus: Hier benötigt die Dreambox Two jeweils nur rund 20 Sekunden, was einen sehr guten Wert darstellt. Der Stromverbrauch im Betrieb ist mit rund 6 Watt als niedrig einzustufen und der Standby , aus dem die Box in nur rund zwei Sekunden das TV Bild zum Vorschein bringt, ist mit dem 4,7 Watt im ordentlichen Bereich.

Unsere Meinung 

Angesichts der Tatsache, dass wir zahlreiche Features wie die CI Funktionalität sowie die PVR Funktionen noch nicht testen konnten, verzichten wir zwar vorerst auf eine Bewertung, stellen aber zugleich fest dass sich die lang erwartete Dreambox Two Ultra HD in unserem Exklusiv Test als vielversprechender 4K Linux Receiver mit jeder Menge Potenzial präsemtiert und Lust auf mehr macht. Die Basis (TV) Funktionen meistert der UHD Sat Receiver mit HDR10 und HLG Unterstützung bereits bestens und sobald die Video on Demand Anwendungen Netflix, Prime, DAZN und weitere sowie die genannten Features und der Plugin Erweiterungsfeed zur Verfügung stehen, werden wir es uns nicht nehmen lassen, die Box abermals unter die Lupe zu nehmen, um eine abschließende Bewertung vorzunehmen. Kritisch sehen wir bislang lediglich das Farb  LC Display, das gerne größer hätte ausfallen können.    

 

 

 

 

Quelle: Satvision

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