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Dreambox One ultra HD im Test

Neues von Dream Property: Mit Erscheinen unserer Juni-Ausgabe Ende Mai kommt die brandneue Dreambox One ultra HD auf den Markt. Die neueste Entwicklung aus dem Hause Dream hat zahlreiche Neuerungen im Gepäck, die aufhorchen lassen: Hierzu zählen ein Sechskern-Prozessor mit bislang bei Dreamboxen unerreichten 53.000 DMIPS Leistung, satte 16 GB Flashspeicher und erstmal ein Chip-SoC von Amlogic. Des Weiteren überrascht die Linux-Box mit einer für den Sommer angekündigten Portierung für Android 9.0 (Pie), dem ebenfalls noch folgenden, integrierten Sprachassistenten Amazon Alexa sowie einer neuen Bluetooth-Fernbedienung und On Board-ac-WLAN. Wie der ab 259,– erhältliche Twin-DVB-S2X-Receiver mit Kartenleser für verschlüsselte Programminhalte, PVR-Funktion und Schnittstellen für USB sowie SD-Karte in der Praxis abschneidet, haben wir exklusiv getestet.

Die Dream-Neuheit kostet mit neuer Bluetooth-Fernbedienung 269,– Euro und mit IR-RCU in ebenfalls neuem Design ist die Dreambox One ultra HD für 259,– Euro erhältlich. Eine Combo-Variante der Box mit je einem Tuner für DVB-S2X und DVB-T2/C soll zu gleichen Preisen im Spätsommer folgen.

Wir haben die Dream-Neuheit mit Turboprozessor exklusiv vorab getestet und verraten alles Wissenswerte zur Performance, den kommenden Android- und Alexa-Features sowie zu Umschalt- und Bootzeiten, der Verarbeitung, dem Stromverbrauch und vielem mehr.

Hardware und Ausstattung

Anders als noch bei den letzten Dreamboxen DM900 ultra HD und DM920 ultra HD setzt Dream bei der One ultra HD statt auf Broadcom- ab sofort auf auf Amlogic-Chips. Der verbaute Amlogic-Chip S922X verfügt über den Quad-Core-Prozessor A73 plus Dual A53und liefert 53.000 DMIPS sowie 16 Gigabyte Flash-und zwei Gigabyte RAM-Speicher. Das Grafikmodul ist eine ARM Mail-G52 GPU.

Die Box unterstützt HDR10 und HLG sowie WiFi der Standards 802.11 a/b/g/n/ac (2x2 MIMO) und Bluetooth 5.0. Ein weiteres Highlight ist ein integrierter Hardware-Encoder. Ob die Unterstützung von Dolby Vision angestrebt wird und ob mit dem Hardware-Encoder auch H.265-Videos gestreamt werden können, ist unserem ausführlichen Praxistest zu entnehmen.

Anschlüsse

Die Dreambox One ultra HD bietet Schnittstellen für USB 2.0 und 3.0, Gigabit-LAN, HDMI 2.0 sowie optisches S/PDIF, den Dream Service Port und das externe 12V-Netzteil. Einschübe für Abo-Smartcards und eine SD-Karte sind ebenso gegeben. Die Twin-Sat-Tuner sind mit Multistream und S2X-Modulation ausgestattet. Wie sich die kompakte Box in der Praxis nutzen lässt und welche Aufstellmöglichkeiten die Bluetooth-fähige Box bietet, zeigt unser extensiver Praxistest.

Verarbeitung und Lieferumfang

Im Testbericht gehen wir auf den Lieferumfang ein, der einige interessante Halterungen umfasst, womit sich die Box flexibel aufstellen und am TV befestigen lässt. Wie die Box verarbeitet ist und welche Materialien dabei zum Einsatz kommen, ist ebenfalls Bestandteil unseres ausführlichen Testberichts. Hier ist unter anderem ein Alu-Kühlblech zu erwähnen, das die Box vor übermäßiger Überhitzung schützen soll. Ob dies gelingt, zeigt unsere professionelle Temperaturmessung samt Wärmebild.

Linux-Komfort und (PVR-)Funktionen

Die Box bietet den üblichen Linux-Komfort und damit zahlreiche Möglichkeiten den Funktionsumfang per kostenloser Pluginszu erweitern. Zu den Funktionen zählen unter anderem HbbTV, IPTV via Stalker-Plugin, Serientimer oder Schnittfunktionen für Aufnahmen. 

Alles Wichtige zu weiteren praktischen Funktionen, dem integrierten EPG, dem Senderlistenmanagement und der Steuerung per (Streaming-)App haben wir in unserem ausführlichen Praxistest festgehalten. Die Bediengeschwindigkeit und was in puncto Aufnahmen auf USB-Datenträger und SD-Karte möglich ist, kann ebenso im Testbericht nachgelesen werden.

 

Dreambox One Ultra HD - Dream Player

Tablet-PC und Smartphone; Version 8.1.3: Android mind. 4.0. Mit der App „dream Player“ lassen sich das TV-Programm oder Aufnahmen von der Dreambox oder anderen Linux-Receivern auf mobile Android-Geräte streamen. EPG-Informationen liefert die dazu passende App „dream EPG“. Für mobile iOS-Endgeräte ist beispielsweise die kostenlose App „e2Remote Lite“ oder die für 7,99 Euro verfügbare „e2Remote Pro“ geeignet. Mehr zu diesen und vergleichbaren Streaming-Apps findet sich in der SATVISION 05/2019.

 

Dreambox One Ultra HD - Fernbedienung

Die neu designte und programmierbare RCU BT beherrscht Bluetooth und liegt gut in der Hand. Die gummierten Tasten sind kontrastreich beschriftet, aber nicht beleuchtet und besitzen einen guten Druckpunkt. Ein integriertes Mikrofon (über der Mode-Taste) erlaubt zukünftig die Steuerung der Box per Sprachbefehl. Per Jumper (Steckplatz unter Batteriefachabdeckung) lässt sich die Funktion hardwareseitig deaktivieren. Die Farbe des LED-Rings der Mode-Taste lässt sich einstellen. Weitere Neuheit: Der Signalgeber soll bei künftigen Android-Anwendungen vibrieren, sofern dies unterstützt und gewünscht wird. Die Reichweite ist gut.

 

Dreambox One Ultra HD - Front

Die Kunststoff-Front ist zweigeteilt und in Alu- (gebürstet) und Klavierlack-Optik gehalten. In der Mitte sind nebeneinander der Smartcard-Reader und der SD-Kartenleser angebracht. Ein Display ist nicht vorhanden. Als einzige Nahbedienungstaste fungiert vorne rechts ein Standby-Taste mit integrierter LED, die beim Booten kurz blau leuchtet. An der Oberseite ist ein Alu-Kühlblech verbaut, welches von einem schmalen Kunststoff-Rahmen eingefasst ist.

 

Dreambox One Ultra HD - Rückseite

Trotz kompakter Box-Abmessungen (B x H x T: 17,2 x 3,4 x 9,3 cm) finden – ohne überladend zu wirken – zahlreiche Schnittstellen Platz. Rückseitig vorhanden sind die beiden fest verbauten DVB-S2X-Tuner, ein Gigabit-LAN-Port, ein optischer S/PDIF-Ausgang, ein Deam Service Port, einmal HDMI 2.0 Out, USB 2.0 und 3.0 sowie der Anschluss für das externe 12V-Netzteil. Ein Netzschalter zur Trennung der Box vom Stromnetz ist vorhanden.

Dreambox One Ultra HD - EPG

Der EPG liefert Standard-SI-Daten und bietet je nach Sender eine Vorschaudauer von sieben bis 21 Tage. Die Ansichten lassen sich ebenso wie das Aussehen der Benutzeroberfläche individuell anpassen. Die hier dargestellte Multi-EPG-Ansicht steht über die blaue Taste der Fernbedienung zur Auswahl. Ein Vorschaubild des TV-Bildes kann zum Beispiel mit alternativen Images implementiert werden.

 

Dreambox One Ultra HD - HbbTV Funktion

Die HbbTV-Funktion funktionierte bei den Öffentlich-Rechtlichen und beispielsweise den RTL-Sendern sehr gut und ermöglichte es, jeweils in unter fünf Sekunden im Mediatheken-Angebot zu stöbern. Die Ladezeiten der reibungslos abgespielten Streams betrugen nur ein bis zwei Sekunden. Bei den Sendern der ProSiebenSat.-Gruppe ließen sich im Test hingegen keine Streams abspielen.

 

 

 

Quelle: Satvision

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