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Dreambox DM900 ultra HD

Nachdem sich Dream Property im letzten Monat mit der kompakten und bislang günstigsten Dreambox DM520 zurückgemeldet hat, fährt die Receiverschmiede nun schwerere Geschütze auf und präsentiert mit der DM900 ultra HD ihre erste UHD-fähige Dreambox. Die für vergleichsweise günstige 289,– Euro angebotene 4K-Set-Top-Box mit Twin-DVB-S2-Tuner soll bereits Ende Oktober 2016 verfügbar sein und hat einen 10.500 DMIPS Broadcom-Prozessor unter der Haube, der kurze Umschaltzeiten und einen flüssigen Betrieb des Linux-Betriebssystems verspricht. Weitere Highlights sind ein 3"-TFT-Farbdisplay, ein HDMI 2.0-Eingang und ein Wechselrahmen für 2,5"-Festplatten. Für den Empfang verschlüsselter Programminhalte sorgen eine CI-Schnittstelle und ein Kartenleser. Über das durch Plugins erweiterbare Enigma2 kann die UHD-Box zudem als SAT>IP-Client- und -Server eingesetzt werden. Die UHD-Spezifikationen HDMI 2.0 und HEVC (H.265) sind selbstverständlich an Bord. Auf den folgenden Seiten stellen wir die Fakten der mit Spannung erwarteten ersten UHD-Dreambox zusammen.

Ein erstes Ausrufezeichen setzt die neue 4K-Dreambox DM900 ultra HD mit dem vergleichsweise niedrigen Preis von 289,– Euro. Damit ist der Enigma2-Receiver zum Beispiel deutlich günstiger als die UHD-fähige Linux-Box Solo 4K von Vu+, die ab 399,– Euro erhältlich ist, oder das 4K-Modell TechniSat DIGIT ISIO STC+ (399,–). Kathreins UHD-Box UFSconnect 926 ist ab 659,– Euro zu haben. Die für Ende November angekündigte GigaBlue UHD Quad 4K wird nach GigaBlue-Angaben für voraussichtlich 399,– erhältlich sein. Auch die mit 299,– Euro angesetzte UVP des im Juli 2016 gestarteten Humax UHD 4tune+ wird von der DM900 unterschritten. Fragt sich also, ob und an welcher Stelle Dream Property gespart hat.

Wussten Sie schon, …

dass der in der DM900 verwendete Dreambox Tuner-Sockel kompatibel zu allen Dream-Tunern ist. Damit können auch ältere Dream-Tuner genutzt oder die Dreambox nachträglich für den Mischbetrieb umgerüstet werden.

Rein äußerlich kann von „Sparmaßnahmen“ keine Rede sein, das Frontdesign der vorerst nur in schwarz erhältlichen 4K-Box wirkt aufgeräumt, die geschwungene Optik der Vorgänger ist geradlinigen Konturen gewichen. Vorne sind ein Touch-Sensor, blau und rot leuchtende Status-LED und Standby-Taste in einem, und das 3"-TFT-Farbdisplay bestimmend. Ausgeliefert wird die DM900 ultra HD mit der bewährten Dreambox-Fernbedienung RCU10 und einem HDMI-Kabel sowie einer Schnellstartanleitung. Zum gleichen Preis ist eine Variante mit Twin-DVB-C/T2-Tuner erhältlich, die dank HEVC auch den neuen terrestrischen TV-Standard DVB-T2 HD unterstützt. Zusätzlich soll nach Dream-Angaben Anfang November ein optionaler und nachrüstbarer Combo-Tuner für Twin-DVB-S und Single-DVB-C/T2 auf den Markt kommen

Frontseite | Die geschwungenen Linien der typischen Zweiteilung früherer Dream-Modelle sind einer geradlinigen Aufteilung gewichen. Hinter der Frontklappe links verbirgt sich erstmals einer der beiden schnellen USB 3.0-Anschlüsse und darüber hinaus der Smartcardreader, die CI-Schnittstelle sowie ein SD-Kartenleser. In der Mitte ist eine berührungsempfindliche rot und blau leuchtende Standby-Taste vorhanden, die gleichzeitig als Status-LED fungiert und rechts befindet sich das 3"-TFT-Farbdisplay.

Rückseite | Auf der aufgeräumt wirkenden Rückseite der SAT-Variante ist links oben der Plug&Play-Twin-Sat-Tuner verbaut. Daneben befinden sich die Anschlüsse für Ton via optischem S/PDIF und Bild in Form von HDMI-Aus- und den Eingang für externe Zuspieler wie Blu-ray-Player. Ports für Gigabit-LAN, einmal USB 3.0, Mini-USB-Service sowie für das externe Netzteil komplettieren die Verbindungsmöglichkeiten. Rechts oben befindet sich der Einschub für 2,5"-SATA-Festplatten. Ein Netzschalter ist vorhanden.

 

Fernbedienung | Bei der Fernbedienung setzt Dream mit der bekannten RC10 auf Altbewährtes. Die massiv in der Hand liegende Fernbedienung kann für das TV-Gerät programmiert werden und zeichnet sich durch eine hochwertige Verarbeitung aus. Die Tasten haben eine angenehme Größe und bieten einen guten Druckpunkt, sind aber nicht beleuchtet. Eine Anzeige informiert über den Ladestatus der Batterien. 

 

 

Hardware und Tuner

Bei der Prozessor-Power macht sich der Preisunterschied nicht bemerkbar: Ein 10.500 DMIPS-Prozessor und zwei GB RAM- sowie vier GB Flash-Speicher sind stattlich. Beim Tuner-Typ sieht es anders aus, denn die UHD-Dreambox ist je nach Variante mit einem „herkömmlichen“ Plug&Play-Twin-Sat- oder Twin-DVB-C/T2-Tuner von Silicon Labs bestückt und hat im Vergleich zu 4K-Linux-Receivern anderer Hersteller keinen zusätzlichen Plug&Play-Tunersteckplatz an Bord. Dies liegt nach Dream-Angaben an dem mit 270 × 187 × 54 mm (B × T × H) relativ klein bemessenen Gehäuse. Der angekündigte Combo-Tuner wird aus diesem Grund drei Anschlüsse beherbergen: zweimal Satellit und einmal DVB-C/T2. So können zumindest zwei verschiedene Empfangswege kombiniert werden. Der fest verbaute Tuner-Sockel soll mit allen Dream-Tunern kompatibel sein.

„Erste 4K-Dreambox mit gehobener Ausstattung zum günstigen Preis“

Die eingangs genannten Hersteller setzen bei ihren 4K-Boxen dagegen auf FBC-Tuner (Vu+, GigaBlue und Kathrein), Quad-SAT-Tuner (Humax) oder dreifache Twin-Tuner für Kabel, Satellit und DVB-T/T2 (TechniSat). FBC-Tuner ermöglichen im klassischen SAT-Betrieb die parallele Nutzung von bis zu acht Transpondern. Bei der DM900 ultra HD bleibt die Zahl der verfügbaren Tuner vorerst auf zwei beschränkt. Dank des Linux-Betriebssystems ist die Verwendung als SAT>IP-Server und -Client möglich, passende Streaming-Applikationen sind laut Dream-Angaben geplant. Mit SAT>IP lässt sich Satellitenfernsehen über das Netzwerk in Räume ohne SAT-Anschluss streamen. Einkabellösungen für Unicable (EN 50494), Unicable 2 (EN 50670) sowie DiSEqC 1.0 bis 1.2 und USALS werden unterstützt, wobei dies von der verwendeten Software abhängt.

Datenschnittstellen und Pay-TV

Bei den Datenschnittstellen braucht sich die günstigere DM900 ultra HD nicht hinter der 4K-Konkurrenz zu verstecken: Erfreulich sind ein vorne angebrachter USB 3.0-Anschluss (insgesamt zwei) und ein zusätzlicher HDMI 2.0-Eingang für den Anschluss von (U)HD-Zuspielern wie (UHD)-Blu-ray-Playern oder Streaming-Boxen. Für Aufnahmen und Co. steht ein Einschub für 2,5"-Festplatten zur Verfügung. Ansonsten sind Schnittstellen für den HDMI 2.0-Eingang, optisches S/PDIF, Gigabit-LAN und einen SD-Kartenleser vorhanden. Als Hilfe für Entwickler steht ein Mini-USB Service-Port als Debugging-Interface zur Verfügung. WLAN ist leider nicht integriert, kann aber mit optionalen USB-WLAN-Sticks (rund 30,– Euro) nachgerüstet werden. Für die Dekodierung verschlüsselter Programminhalte sind ein Kartenleser und ein CI-Schacht nicht gerade das Höchste der Gefühle.

Offenes Enigma2-Betriebssystem

Das Linux-Betriebssystem eröffnet wieder zahlreiche Möglichkeiten, den Funktionsumfang der Box durch Plugins zu erweitern oder andere Enigma2-Images wie OpenATV oder OpenPLi aufzuspielen. Zusätzlich ist nach Dream-Angaben ein Dreambox-Webinterface vorinstalliert und es soll ein Update für die kostenlose Steuerungs-App ­„Dreamdroid“ geben, die für Android zur Verfügung steht.

 

Quelle: Satvision

Tags: DM900, Dreambox
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