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AX 4K Box HD60 im Test

Mit der AX 4K Box HD60 hatten wir zu ersten Mal einen UHD-Linux-Receiver für unter 100,– Euro in unserem Testlabor zu Gast. Der Single-DVB-S2X-Receiver für den Sat-Empfang mit 4K- und HDR-Unterstützung verfügt über einen Kartenleser für den Empfang verschlüsselter Programminhalte (Pay-TV) sowie eine Aufnahmefunktion auf USB-Speichermedien und bietet dank Enigma2-Betriebssystem komfortable Plugin-Erweiterungsmöglichkeiten sowie praktische Internet- und Netzwerkfunktionen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll Android als Dualboot-Option folgen. Was Anwender für günstige 99,90 Euro erwarten können, verrät unser ausführlicher Testbericht.

Nicht nur bei 4K-TVs fallen die Preise, auch UHD-Receiver werden immer erschwinglicher. Der günstige Linux-Empfänger AX 4K Box HD60 ist so ein Fall. Der mit Xcrypt-Kartenleserfür den Empfang verschlüsselter Programminhalte ausgestattete Single-Sat-Receiver eignet sich als Erstbox, kann aber aufgrund des attraktiven Preises auch als Zweit- oder Drittgerät im Kinder- oder Gästezimmer oder in der Gartenlaube eingesetzt werden. Der DVB-S2X-Tuner sorgt dabei für mehr Programme als bei einem herkömmlichen DVB-S2-Gerät, sprich Satellitenreceiver.

Ausstattung

Die AX 4K Box HD60 verfügt über einen Quad-Core-Prozessor (4× 1.600 MHz), den Hisilicon HI3798MV200 Chip sowie ein Gigabyte RAM und acht Gigabyte Flash-Speicher. Inwieweit sich diese Hardware-Ausstattung bei der Bedienung des vorinstallierten Enigma-Images OpenATV 6.2bezahlt macht, klärt unser ausführlicher Testbericht. Welches HDR-Format die HD60 unterstützt, verraten wir ebenso. Daneben gehen wir darauf ein, wie sich das vierstellige LC-Displayablesen lässt und ob WLAN und Bluetooth an Bord oder gegebenenfalls nachrüstbar sind.

Anschlüsse

Für die Wiedergabe von Bild und Ton stehen Anschlüsse für HDMI, optisches S/PDIF und ein adaptierter AV-Ausgang (Klinke) sowie ein Port für einen IR-Sensor für die versteckte Aufstellung der Box zur Verfügung. Weitere Schnittstellen sind für Ethernet, den Xcrypt-Kartenleser, USB 2.0 und 3.0 sowie Micro-SD-Karte vorhanden.

Tägliche Anwendung und PiP-Funktion

Unser Praxistest zeigt, wie die AX 4K Box HD60 bei der täglichen Nutzung abschneidet und unter anderem die Disziplinen Aufnahmen(PVR), EPG-Darstellung und -Übersichtlichkeit sowie Menüführung und Bedienbarkeit der Oberfläche meistert. Dabei testen wir auch die HbbTV-Funktion samt der Sender-Mediatheken, die sich per Plugin nachrüsten lässt. Welche Erweiterung hierfür benötigt wird und wie sich die Box in puncto HbbTV schlägt, verraten wir im Testbericht. Auf weitere nützliche Funktionen wie das Senderlistenmanagement und die Bild-in-Bild-Funktion (PiP) gehen wir ebenfalls ein. Letztgenannte überraschte uns positiv.

Performance, Bild und Ton

In unserem detaillierten Testbericht messen und prüfen wir wie gewohnt die Umschalt- und Bootzeiten, den Stromverbrauch sowie die Reaktionszeitenund gehen auf die Verarbeitungsqualität der 4K-Box ein. Ein Wärmebild unserer professionellen Wärmebildkamera zeigt die Temperaturentwicklung des 4K-Receivers. Darüber hinaus testen wir die Bild- und Tonqualität der Linux-Box bei 4K- sowie HD- und SD-Sendern und prüfen die Wiedergabe-Qualität von HDR-Videos.

Aufnahmen

Die Aufnahmefunktionen auf angeschlossene (USB-)Datenträger und NAS-Systemeerlauben Timeshift für zeitversetztes Fernsehen und die Programmierung von Serientimern. Aufzeichnungen auf Datenträger und NAS-Systeme können mit Plugins bearbeitet oder auf andere Geräte exportiert werden. Für die Timer-Programmierung per App eignen sich spezielle Apps, auf die wir im Testbericht eingehen.

Netzwerk und Multimedia

Im Heimnetzwerk kann die Box via DLNA/UPnP oder FTP als Netzwerk-Client und Serververwendet werden um Aufnhamen und eigene Multimedia-Inhalte bereitzustellen und abzuspielen. Unser Test zeigt, welche Containerformate die HD60 unterstützt und nennt alternative Mediaplayer für den Genuss von Aufnahmen und mehr. Weitere günstige 4K-Linux-Boxen (zwischen rund 120,– und rund 160,– Euro) und zum Teil mit Android-Option, haben wir mit den Modellen Anadol ECO 4K UHD, Axas HIS 4K Combo, Edision OS Mio 4K sowie Dinobot 4K+ getestet.

 

 

AX 4K Box HD60 – Front

Das vierstellige numerische LC-Display zeigt die Uhrzeit oder den (prozentualen) Fortschritt beim Booten an. Links daneben leuchtet eine Status-LED rot (Standby) oder grün (Betrieb). Die Helligkeit des Displays lässt sich einstellen. Als Nahbedienungselement ist links eine Standby-Taste vorhanden. An der rechten Gehäuseseite befindet sich der Kartenleser für Smartcards. An der linken Gehäuseseite sind ein SD-Kartenleser sowie eine Reset-Taste angebracht.

 

AX 4K Box HD60 – Fernbedienung

Die relativ leichte Fernbedienung aus Kunststoff ist gut verarbeitet und kann für das TV-Gerät programmiert werden. Der Tastendruckpunkt der gummierten und ausreichend kontrastreich beschrifteten sowie nicht beleuchteten Tasten ist ordentlich und die Reichweite beträgt etwa sieben Meter ohne genau auf den Receiver zielen zu müssen.

 

AX 4K Box HD60 – Rückseite

An der Rückseite befinden sich zwei USB-Anschlüsse (2.0 und 3.0), ein LAN-Port und ein Anschluss für einen leider nicht im Lieferumfang enthalten IR-Adapter, um die Box auch versteckt aufstellen zu können. Konnektoren für HDMI 2.0a und adaptiertes AV (Klinke) sind ebenfalls gegeben. Für den Ton steht ein digitaler optischer S/PDIF-Ausgang bereit. Ein Schalter für die Trennung der Box vom Stromnetz ist vorhanden.

 

AX 4K Box HD60 – Plugins

Vorinstalliert sind neun Plugins, die im (mit der grünen Taste zu öffnenden) Erweiterungsmenü zur Verfügung stehen. Zahlreiche weitere kostenlose Plugins und etwa Settings für Senderlisten sowie Skins für alternative Benutzeroberflächen lassen sich durch abermaliges Drücken der grünen Farbtaste aufrufen und per Knopfdruck installieren.

 

AX 4K Box HD60 – EPG

Der EPG, hier die Optik des AX-Skins, lässt sich in verschiedenen Ansichten (zum Beispiel Multi- oder Einzel-EPG) anzeigen und bietet eine 7-Tages-Vorschau mit Standard-SI-Daten. Die Informationen werden übersichtlich sowie gut leserlich dargestellt. Timer lassen sich programmieren, ein Vorschaufenster für das laufende TV-Bild kann im EPG-Menü aktiviert werden.

 

 

 

 

Quelle: Areadvd

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